Mannheim: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Untersuchungshaft gegen einen 17-Jährigen erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, am frühen Mittwochmorgen, 11. März 2026, eine zum Tatzeitpunkt 19-jährige Frau getötet zu haben.

Der Tatverdächtige hatte seit über einem Jahr eine Beziehung mit der jungen Frau. Am Dienstagabend soll er sich zunächst mit ihr getroffen und sich später gemeinsam mit ihr zum sogenannten Karlstern im Stadtteil Mannheim-Gartenstadt begeben haben. In der Nähe soll er am frühen Mittwochmorgen gegen 0.30 Uhr auf die Frau eingeschlagen haben, die sich zu diesem Zeitpunkt keines Angriffs versah und sich nicht wehren konnte. Nach aktuellem Ermittlungsstand soll der 17-Jährige die Frau mit den Händen und mutmaßlich einem Ast getötet haben.

Die Leiche der Frau wurde am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr von einer Spaziergängerin entdeckt, die umgehend die Polizei alarmierte.

Durch sofort eingeleitete umfangreiche Ermittlungen einer 60-köpfigen Sonderkommission konnte der Tatverdächtige noch am Mittwochabend in Mannheim durch ein Mobiles Einsatzkommando der Polizei vorläufig festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der 17-Jährige am Donnerstag, 12. März 2026, dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.


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