Heidelberg: Die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Polizeipräsidium Mannheim melden einen Ermittlungserfolg gegen mutmaßliche Drogenhändler in Heidelberg: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg hat das Amtsgericht Heidelberg Haftbefehl gegen zwei Männer im Alter von 25 und 29 Jahren erlassen. Ihnen wird gewerbsmäßiges und gemeinschaftliches Handeltreiben mit Betäubungsmitteln sowie unerlaubtes Handeltreiben mit Arzneimitteln vorgeworfen.

Nach bisherigen Ermittlungen sollen die beiden Tatverdächtigen im Zeitraum vom 13. Januar 2026 bis zum 26. Mai 2026 mindestens fünfmal im Bereich der Kurfürstenanlage Marihuana sowie die verschreibungspflichtigen Medikamente Pregabalin und Xarelto gewinnbringend an unterschiedliche Personen verkauft haben.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen fanden die Einsatzkräfte bei den beiden Männern rund 3,3 Gramm Marihuana sowie 125 Euro Bargeld. In einem Versteck stellten Beamte des Polizeireviers Heidelberg-Mitte zusätzlich 19,2 Gramm Marihuana, 3,1 Gramm Haschisch, 85 Tabletten Pregabalin sowie 13 Tabletten Xarelto sicher.

Die beiden Männer wurden am 26. Mai 2026 im Bereich der Kurfürstenanlage festgenommen und am Donnerstag, 28. Mai 2026, dem Haft- und Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Heidelberg vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg Haftbefehle. Nach deren Verkündung wurden die Beschuldigten in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Auch gegen einen weiteren Tatverdächtigen wurde bereits ein Urteil gesprochen: Ein 18-jähriger Mann wurde im besonders beschleunigten Verfahren durch das Amtsgericht Heidelberg zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen verurteilt. Zivilfahnder hatten ihn am 27. Mai 2026 gegen 15:40 Uhr bei einem mutmaßlichen Drogenverkauf in der Parkanlage beobachtet. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten sowohl beim Käufer als auch beim 18-Jährigen Beutel mit Marihuana, die sichergestellt wurden. Der junge Mann wurde anschließend in polizeilichen Gewahrsam genommen, um das beschleunigte Verfahren durchzuführen.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg sowie des Polizeireviers Heidelberg-Mitte dauern weiterhin an.

Symbolfoto: pr-video