Heidelberg: Am Freitagmorgen gegen 9:30 Uhr kam es auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Heidelberger Hauptbahnhof zu einem Gefahrstoffeinsatz.

Auslöser war ein Behälter mit einer zunächst unbekannten Flüssigkeit, der mit einer Gefahrgutkennzeichnung versehen war. Entdeckt wurde der Kanister von Mitarbeitern der Heidelberger Dienste. Da der Behälter offenbar bereits längere Zeit dort gestanden hatte, wurde er zunächst irrtümlich für einen gewöhnlichen Wasserkanister gehalten. Erst beim genaueren Hinsehen fiel die Gefahrgutkennzeichnung auf, woraufhin die Feuerwehr alarmiert wurde.

Ein Trupp der Feuerwehr rückte unter Chemikalienschutzanzügen vor, sperrte den Bereich ab und untersuchte die Flüssigkeit mit speziellem Indikatorpapier. Dabei wurde ein pH-Wert zwischen fünf und sechs festgestellt. Es handelte sich somit um eine leicht säurehaltige Flüssigkeit.

Der Behälter war unbeschädigt und es war keine Flüssigkeit ausgetreten. Die Einsatzkräfte füllten den Inhalt in einen speziellen Sicherheitsbehälter um und verpackten ihn luftdicht für den Abtransport. Ein Fachunternehmen übernimmt die ordnungsgemäße Entsorgung.

Nach Angaben der Feuerwehr bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung oder Passanten.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Heidelberg mit ihrem Gefahrgutzug sowie die Freiwillige Feuerwehr mit der Messkomponente.

Gegen 10:15 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.


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