Bei gezielten Kontrollmaßnahmen am Dienstagnachmittag hat das Polizeirevier Heidelberg-Mitte im Bereich der Kurfürsten-Anlage in Heidelberg mehrere Straftaten aufgedeckt. Im Fokus der Beamtinnen und Beamten standen dabei vor allem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Aufenthaltsorga. Ein Tatverdacht führte direkt in die Untersuchungshaft.
Kontrollmaßnahmen in Heidelberg: Cannabis-Handel und Aufenthaltsverbote
Im Rahmen der Personenkontrollen entlang der stark frequentierten Kurfürsten-Anlage stellten die Einsatzkräfte insgesamt mehrere Delikte fest:
- Vier Fälle von illegalem Cannabishandel: Die Polizei konnte vier Verdächtige beim mutmaßlichen Drogenhandel ertappen.
- Verstoß gegen Aufenthaltsverbot: Eine Person missachtete ein behördlich angeordnetes Aufenthaltsverbot.
Wiederholungstäter in U-Haft nach Vorführung
Besonderes Augenmerk zog ein 21-jähriger algerischer Staatsangehöriger auf sich, der im Zuge des Cannabis-Handels angetroffen wurde. Wie polizeiliche Ermittlungen ergaben, ist der junge Mann kein Unbekannter: Er war in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Drogendelikten, Körperverletzungen und Diebstählen polizeilich in Erscheinung getreten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde der Tatverdächtige am Mittwochmittag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß den Untersuchungshaftbefehl und setzte ihn direkt in Vollzug. Der 21-Jährige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt (JVA) eingeliefert.
Polizei Heidelberg kündigt weitere Schwerpunktkontrollen an
Die Heidelberger Polizei betont, dass derartige Kontrollmaßnahmen im öffentlichen Raum kein Einzelfall bleiben werden. Um die öffentliche Sicherheit in Heidelberg nachhaltig zu stärken und Straftaten rund um die Kurfürsten-Anlage konsequent zu verfolgen, sind auch in Zukunft verstärkte und regelmäßige Polizeikontrollen geplant.
Symbolfoto: pr-video


