Mannheim: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim Haftbefehle gegen sieben Männer im Alter zwischen 23 und 32 Jahren erlassen. Den Beschuldigten wird unter anderem gewerbsmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln, Cannabis sowie verschreibungspflichtigen Arzneimitteln vorgeworfen. In Teilen besteht zudem der Verdacht des Handeltreibens in nicht geringer Menge sowie des bewaffneten Drogenhandels.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sich die Tatverdächtigen spätestens seit September 2025 dazu entschlossen haben, im Innenstadtbereich von Mannheim, insbesondere zwischen der Schwetzinger Straße und dem Skulpturenplatz an der Kunsthalle, mit Drogen zu handeln. Dabei sollen sie vor allem Kokain und Marihuana in Kleinmengen an zahlreiche Abnehmer verkauft haben.

Intensive Ermittlungen der Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft führten zur Sicherung umfangreicher Beweismittel sowie zur Identifizierung und Lokalisierung der Beschuldigten. Am 17. März 2026 konnten die sieben Männer schließlich durch Kräfte des Polizeipräsidiums Mannheim sowie unterstützende Einheiten festgenommen werden.

Im Zuge anschließender Wohnungsdurchsuchungen stellten die Einsatzkräfte unter anderem Betäubungsmittel und Cannabis in nicht geringer Menge, Bargeld im vierstelligen Bereich sowie gefährliche Gegenstände und Waffen sicher.

Am 18. März 2026 wurden die Tatverdächtigen dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehle gegen alle sieben Beschuldigten. Die Haftbefehle wurden in Vollzug gesetzt, die Männer anschließend in verschiedene Justizvollzugsanstalten überstellt.

Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Symbolfoto: pr-video


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