Weinheim/Rhein-Neckar-Kreis (ots) Ein aufmerksamer Passant verstรคndigte am Mittag des 27.05.2026 Polizeibeamte des Polizeirevier Weinheim, da er am Weinheimer Waidsee, dortige Halbinsel (sogenannte Schweinebucht) Raupennetze des fรผr Mensch und Tier gefรคhrlichen „Prozessionsspinnern“ feststellte.

Der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Weinheim wurde hierรผber in Kenntnis gesetzt, wonach die ร–rtlichkeit durch einen Fachmann รผberprรผft wurde. Hierbei bestรคtigte sich der Verdacht des Passanten.

Die Prozessionsspinner sind eine Unterfamilie der Zahnspinner und fรผr ihr geselliges Verhalten, aber vor allem fรผr ihre gefรคhrlichen „Brennhaare“ bekannt. Die feinen Haare des Prozessionsspinners enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, welches akute Gesundheitsschรคdigungen bei Menschen und Tieren auslรถsen kann.

Bei Kontakt kรถnnen die Brennhaare heftigem Juckreiz, Hautausschlag, Bindehautentzรผndungen, Schwellungen, Reizungen der Atemwege und in schweren Fรคllen allergische Schocks (Anaphylaxie) auslรถsen.

Die Schweinebucht des Waidsee wurde unverzรผglich durch Mitarbeiter der Gemeindevollzugsdienst, deutlich sichtbar mittels Absperrband, gekennzeichnet und fรผr die Bevรถlkerung gesperrt. Das Betreten des gesperrten Bereichs ist verboten.

Am Morgen des 28.05.2026 wird die betroffene ร–rtlichkeit durch einen Grรผnflรคchenbeauftragten der Stadt Weinheim erneut in Augenschein genommen und geeignete MaรŸnahmen zur Gefahrenabwehr getroffen.


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