Hagen. Am Dienstagmittag (13.10.2026) führte der Verkehrsdienst der Polizei Hagen gezielte Geschwindigkeitskontrollen auf der Berliner Allee durch. Gegen 12:00 Uhr fiel den Beamtinnen und Beamten dabei ein junger Autofahrer in einem Audi auf, der durch eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung auf sich aufmerksam machte.
Deutliche Tempoüberschreitung in der 30er-Zone
Im Bereich eines dortigen Kindergartens ermittelte die Polizei bei dem 18-jährigen Fahrer eine Geschwindigkeit von 69 km/h (nach Abzug der Toleranz) in Fahrtrichtung „Im Kley“. An dieser Stelle gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Fahranfänger war zusammen mit drei Mitfahrern im Fahrzeug unterwegs.
Auf das Fehlverhalten angesprochen, gab der 18-Jährige, der seinen Führerschein erst im September 2026 erworben hatte, eine überraschende Ausrede an: Seine Mitfahrer hätten ihn zu der viel zu schnellen Fahrt „angestachelt“.
Diese Konsequenzen drohen dem Fahranfänger
Der Leichtsinn kommt den jungen Fahrer nun teuer zu stehen. Nach dem Bußgeldkatalog erwarten ihn empfindliche Sanktionen:
- Bußgeld: Dreistelliger Geldbetrag
- Fahrverbot: 1 Monat
- Probezeit: Verlängerung von zwei auf insgesamt vier Jahre
- Aufbauseminar: Verpflichtende Teilnahme an einem ASF-Seminar (Aufbauseminar für Fahranfänger)
Appell der Polizei Hagen für mehr Sicherheit an Kindergärten und Schulen
Die Polizei Hagen nimmt den Vorfall zum Anlass, um erneut eindringlich an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmenden zu appellieren. Geschwindigkeitsbegrenzungen – insbesondere im Umfeld von Kindergärten, Schulen und anderen sensiblen Bereichen – sind strikt einzuhalten.
Überhöhte Geschwindigkeit gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit, sondern stellt ein erhebliches Risiko für Kinder und schwächere Verkehrsteilnehmer dar.
Symbolfoto: pr-video


