Mannheim: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim gegen einen 34-jährigen einen Haftbefehl erlassen. Ihm wird gewerbsmäßiges Handeltreiben mit Betäubungsmitteln, Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie gewerbsmäßiges Handeltreiben mit Cannabis in nicht geringer Menge in insgesamt sechs Fällen vorgeworfen.

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand soll der Tatverdächtige im Zeitraum vom 3. Februar 2026 bis zum 9. April 2026 in mindestens sechs Fällen in der Mannheimer Innenstadt Kokain sowie in einem weiteren Fall zusätzlich Cannabis in unterschiedlichen Mengen an verschiedene Personen verkauft haben.

Umfangreiche Ermittlungen der Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Mannheim führten zur Identifizierung und Lokalisierung des Tatverdächtigen. Der 34-Jährige wurde schließlich am 9. April 2026 durch Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Mannheim sowie des Polizeipräsidiums Einsatz festgenommen. Bei der Festnahme wurden rund 30 Gramm Kokain sowie etwa 8 Gramm Marihuana in vorportionierten Verpackungen sichergestellt und dem Tatverdächtigen zugeordnet.

Im Anschluss erfolgte eine Wohnungsdurchsuchung, bei der über 400 Gramm Marihuana, etwa ein Gramm Kokain sowie Bargeld in mittlerer vierstelliger Höhe aufgefunden und sichergestellt wurden. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass die Betäubungsmittel zum gewinnbringenden Weiterverkauf bestimmt waren und das Bargeld aus zurückliegenden Drogengeschäften stammt.

Am 10. April 2026 wurde der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim Haftbefehl und setzte diesen in Vollzug. Der 34-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Heidelberg und der Staatsanwaltschaft Mannheim dauern an.

Foto: Polizei