Sandhausen – Auf der Bundesautobahn 5 (BAB 5) kam es am Stauende in Höhe des Rastplatzes Hardtwald zu einem schweren Verkehrsunfall. Neben mehreren Streifenwagen der Polizei waren auch Rettungskräfte, die Feuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber im Großeinsatz.
Hergang des Unfalls am Stauende
Ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge musste ein 36-jähriger Fahrer eines BMW sein Fahrzeug am Stauende auf Höhe des Rastplatzes Hardtwald stark abbremsen. Ein nachfolgender, 62-jähriger Fahrer eines Renaults konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf den BMW auf.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renault im Anschluss gegen die Mittelleitplanke geschleudert, wo er schließlich zum Stehen kam. Der 62-jährige Renault-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der alarmierten Feuerwehr unter Einsatz schwerer Geräte geborgen werden.
Großeinsatz von Rettungsdiensten und Rettungshubschrauber
Der schwerverlutete Renault-Fahrer wurde nach seiner Rettung und Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen.
Der Fahrer des BMW sowie seine beiden Mitfahrerinnen im Alter von 30 und 48 Jahren erlitten bei dem Zusammenstoß leichtere Verletzungen und wurden ebenfalls medizinisch versorgt.
Hoher Sachschaden und Vollsperrung der A5
Der Renault war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den entstandenen Gesamtsachschaden beziffern die Behörden auf etwa 40.000 Euro.
Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, der Bergung der Unfallfahrzeuge sowie die polizeiliche Unfallaufnahme musste die Fahrbahn der BAB 5 in Richtung Süden bis circa 19:15 Uhr voll gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.


